Pneumatisch-elektrischer Hybridgreifer mit IO-Link GPP5000IL

Das Beste aus beiden Welten

26.06.2017 

Die Zimmer Group hat ihre Premiumgreifer-Baureihe 5000 um einen pneumatisch-elektrischen Hybridgreifer erweitert. Diese neue Variante stellt das Bindeglied der pneumatischen Greiferserie 5000 dar, und ist somit die ideale Lösung für Anwender, die den Sprung in die Industrie 4.0 Welt des Greifens vollziehen, aber dennoch nicht auf einen hochzuverlässigen pneumatischen Antrieb verzichten

wollen.  Der GPP5000IL ist mit einem integrierten Pneumatikventil ausgestattet, das per IO-Link angesteuert wird. Da sich zwischen Ventil und Kolben keine Verschlauchung mehr befindet, die bei jedem Zyklus gefüllt oder entleert werden muss, weist der Greifer eine sehr kurze Reaktionszeit auf. Damit ist er erheblich schneller als andere Pneumatikgreifer, wird somit seinem Anspruch als der Premiumgreifer auf dem Markt mehr als gerecht.

Rundum sorglos

In den Greifer ist eine Sensorik integriert, die die Position der Greiferbacken erfasst. Damit wird nicht nur die Prozessüberwachung möglich, sondern zum Beispiel auch eine Identifikation von Werkstücken anhand ihres Durchmessers. Verschiedene Durchmesser werden dabei verschiedenen Werkstücknummern zugewiesen, die dann via IO-Link an die Steuerung weitergemeldet werden.

 

Alles Einstellungssache

Der GPP5000IL wäre kein Industrie 4.0 Produkt, wenn er nicht dem Kunden einen signifikanten Mehrwert bieten würde. Dieser Mehrwert zeigt sich in seiner Möglichkeit Zustandsdaten über die eigenen Betriebsparameter (Condition Monitoring) via dem übergeordneten IO-Link Master an die Steuerung zu übergeben oder diese über eine von der Zimmer Group entwickelte App, über mobile Devices direkt am Einsatzort des Produktes zu visualisieren und der Möglichkeit  31 vorprogrammierte Applikationsdatensätze zu wählen bzw. anwendungsspezifisch anzupassen und abzuspeichern.

 

Intelligent dreifach sparen

Der GPP5000IL spart gleich dreifach, zum einen durch sein logisches einfaches Anschlusskonzept einen Luftschlauch und ein Anschlusskabel und die üblicherweise benötigte zusätzliche Ventilinsel ein. Zweitens ist er durch das integrierte Ventil und seine hochmoderne integrierte Steuerung wesentlich energieeffizienter als jeder konventionelle Greifer. Der dritte Aspekt ist eine signifikante Kostenersparnis durch die kosteneffiziente vorausschauende und vorbeugende Wartung (Predictive Maintanence), und somit eine gesteigerte Kosteneffizienz und Produktionsverfügbarkeit.

Easy to integrate , easy to handle

Auch die Integration ist sehr einfach, weil lediglich ein Pneumatikschlauch und das IO-Link-Kabel angeschlossen werden muss. Über die IO-Link Schnittstelle kommuniziert das Produkt mit dem IO-Link Master des übergeordneten Busknotens bzw. der SPS.

 

Mechanik mit unschlagbarer Robustheit

In Sachen Mechanik bieten die Hybridgreifer die gleichen Vorzüge wie die anderen Varianten der Premiumreihe 5000. Sie sind universell einsetzbar, korrosionsgeschützt und bieten hohe Greifkräfte bei großen Fingerlängen. Schon im Standard weisen sie eine Abdichtung von IP64 auf, die mit einem Protektor auf IP67 gesteigert werden, so dass diese Greifer auch unter schwierigsten Umgebungsbedingungen wie etwa in Bearbeitungszentren oder Schleifmaschinen eingesetzt werden können. Ihre hohe Austauschgenauigkeit ermöglicht einen schnellen Wechsel ohne nennenswerte Produktionsunterbrechung. Bei den Führungen ist die Zimmer Group ihren technologisch überlegenem Stahl-in-Stahl-Profilnutenführungen treu geblieben.

Diese sehr robusten, hart beschichteten Führungen sorgen mit ihrem niedrigen Reibungskoeffizienten, ihrer extremen Härte und den guten Notlaufeigenschaften dafür, dass die Greifer 30 Millionen Zyklen ohne Wartung bewältigen und dabei auch widrige Einsatzbedingungen problemlos überstehen.

Die Baureihe GP5000IL ist ab Mitte 2017 als Parallel- und als Zentrischgreifer verfügbar. Zunächst werden Baugrößen mit Hüben von 6, 8 und 10 mm Hub auf den Markt kommen, die Baureihe wird aber zügig um weitere Baugrößen erweitert.